Sustainability Focus Areas

SUSTAINABILITY FOCUS AREAS

SUSTAINABILITY FOCUS AREAS

  • HERAUS­FORDERUNG:
    KLIMA­WANDEL
    Stimmen von Vertretern
    der jungen Evonik-Generation

    Klimawandel
    Klimawandel gehört nach Ansicht unserer Stakeholder zu den drei wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen für Evonik.

    Sajid Chowdhury
    Sajid Chowdhury
    Laborant RD&I
    High Performance Polymers
    Smart Materials
    Standort: Marl

    Persönlich nehme ich den Klimawandel sehr ernst. Ich möchte, dass auch die künftigen Generationen ein gutes Leben auf diesem wunderschönen Planeten führen können. Die Ignoranz, die meine Vorfahren an den Tag gelegt haben, will ich nicht wiederholen. Die Herausforderung, das Tempo des Klimawandels zu reduzieren, ist immens. Kleine Änderungen werden hier nicht ausreichen. Wir werden viele zukunftsfähige und nachhaltige Lebensweisen entwickeln müssen. Das umfasst Prozessänderungen, neue Technologien und innovative Erfindungen. Aber auch Veränderungen in unserem Alltag.

    Ich nutze öffentliche Verkehrsmittel so oft wie irgendwie möglich, anstatt das Auto zu nehmen – insbesondere wenn ich zur Arbeit fahre. Aber von einigen meiner Freunde oder Kollegen weiß ich, dass nicht alle dies so handhaben. Und das selbst, wenn sie recht nah bei der Arbeit wohnen.

    Es ist höchste Zeit, dass wir alle mit neuen Ideen beginnen, das zu retten, was noch möglich ist. Die Idee, Motoren mit erneuerbaren und umweltfreundlicheren Kraftstoffen – wie beispielsweise Wasserstoff – zu betreiben, ist etwas, das mich wirklich begeistert. Ich freue mich sehr darauf, wenn solche neuen Technologien im Straßenverkehr sowohl bei Privatautos als auch im öffentlichen Verkehr umgesetzt werden. Das wäre ein großer Sprung in die richtige Richtung.

    In 20 bis 30 Jahren möchte ich in einer besseren Welt leben, in der wir den Klimawandel erfolgreich bewältigt und eine neue Balance von Ökologie und Ökonomie erreicht haben. Toll wäre es, wenn wir dann alle Klimaschutz konsequent in unserem Alltag leben.

    Yuko Kobayashi
    Yuko Kobayashi
    Anwendungstechnologie
    Silica
    Smart Materials
    Standort: Yokkaichi (Japan)

    Das Tempo, mit dem der Klimawandel voranschreitet, erfüllt mich immer wieder mit großer Sorge. Die Auswirkungen übertreffen meist unsere Vorstellungen, wirksame Sofortmaßnahmen gibt es nicht. Die vorrangige Gegenmaßnahme ist nach Ansicht der Experten die Verringerung der Treibhausgasemissionen. Aber dies kann nicht über Nacht erreicht werden, sondern braucht Zeit. Zudem sind für unseren modernen Lebensstil erneuerbare Energien noch nicht ausreichend verfügbar. Das bedeutet, dass wir für eine gewisse Zeit irgendwie überleben und lernen müssen, mit Klima- und Naturkatastrophen umzugehen.

    Am wichtigsten finde ich, dass wir schnell unseren Ressourcenverbrauch senken. Unsere Wohlstandsgesellschaft basiert auf Massenproduktion und -konsum. Das heißt, dass es viele Dinge gibt, die wir reduzieren oder weglassen können. Wenn wir uns verzweifelt an unseren heutigen Lebensstil klammern, werden Umweltschutzmaßnahmen nur eine begrenzte Wirkung entfalten. Wir müssen lernen umzudenken und werden uns in vielerlei Hinsicht fragen müssen, was für unser Leben wirklich notwendig ist.

    Der Klimawandel wird auch in den nächsten Jahrzehnten viele Unsicherheiten mit sich bringen. Ich vermute, die Auswirkungen auf uns Menschen werden weiter zunehmen. Die Art und Weise, wie die einzelnen Länder darauf reagieren, ist jedoch unterschiedlich. Ich würde mir wünschen, dass alle den Ernst der Lage erkennen und an einem Strang ziehen. Dabei kommt meiner Ansicht nach der multilateralen Zusammenarbeit große Bedeutung zu.

    WAS TUT EVONIK GEGEN DEN KLIMAWANDEL?
    Beispiele, wie wir die Transformation mitgestalten

    Handprint

    • CO₂-Einsparungen durch Anwendung von Evonik-Produkten bei Kunden (avoided emissions)
    • Transformative Innovationen in Richtung Klima­neutralität ermöglichen

    Footprint

    • Defossilierung der Lieferkette
    • Reduzierung der Scope-1-, -2- und -3-Emissionen
    • Einsatz erneuerbarer Energien
    • Reduzierung des absoluten und spezifischen Energieverbrauchs
    Lisa-Marie Bischer
    Lisa-Marie Bischer
    Consultant
    Life Cycle Management
    Technology & Infrastructure
    Standort: Hanau

    Evonik hat ehrgeizige Klimaziele für Scope-1-, -2- und -3-Emissionen. In unserem Team führen wir Lebenszyklus-, Wertschöpfungsketten- und Standortanalysen sowie Technologiebewertungen durch. Damit tragen wir dazu bei, diese Ziele zu erreichen. Denn nur was wir gemessen haben, können wir auch steuern.

    Jürgen Leitermann
    Jürgen Leitermann
    Product Manager Digital Energy
    Management Systems
    Energy & Utilities
    Technology & Infrastructure
    Standort: Hanau

    Durch die Digitalisierung unseres Energie­managements reduzieren wir die manuellen Aufwände. Bis 2026 werden über 60 Standorte ange­bunden und dadurch mehr als 90 Prozent des Konzernenergieverbrauchs digital erfasst sein. Zudem können wir unsere CO₂-Emissionen und weitere Schlüsselkennzahlen in Echtzeit monitoren.

    VESTAMIN® IPD eCO erhöht die Qualität von Epoxidharzsystemen bei gleichzeitiger Reduzierung der CO₂-Emissionen. Hierfür haben wir fossile Rohstoffe gegen erneuerbare ausgetauscht und machen das Verbundsystem so nachhaltiger. Das Produkt basiert auf 90 Prozent erneuerbarem Kohlenstoff.
    evonik.com/massenbilanz

    Unser Beitrag

    • Produkte und Lösungen für die Windkraft
    • Membranen für effiziente Biogasaufbereitung sowie für die Herstellung von grünem Wasserstoff
    • Additive für energieeffiziente Fertigungsprozesse
    • Innovative Hochleistungsdämmstoffe
  • HERAUS­FORDERUNG:
    CIRCULAR ECONOMY
    Stimmen von Vertretern
    der jungen Evonik-Generation

    Circular Economy
    Effizienter Umgang mit knappen Ressourcen/Circular Economy gehört nach Ansicht unserer Stakeholder zu den drei wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen für Evonik.

    Matthew Wolbert
    Matthew Wolbert
    Technischer Produktspezialist
    Care Solutions
    Nutrition & Care
    Standort: Richmond (USA)

    Circular Economy ist ein sehr anspruchsvolles Ziel, das jeden Einzelnen von uns betrifft, insbesondere auch Unternehmen und die Politik. Wir Verbraucher haben begonnen, unsere Unterstützung für Nachhaltigkeit zu zeigen – in der Hoffnung, dass Nachhaltigkeit zu einem zentralen Marktprinzip wird. Ich finde, von Gesetzen und Verordnungen muss eine Lenkungswirkung zum Schutz der Umwelt ausgehen.

    Angesichts der Herausforderung Circular Economy sollten wir Verbraucher eine intelligentere Nutzung der Produkte anstreben. So habe ich mich persönlich dafür entschieden, gebrauchte Möbel anstatt neuer zu kaufen. Aber auch die Hersteller sollten auf uns Verbraucher mit nachhaltigen Produkten zugehen und die entsprechenden Umweltkennzahlen veröffentlichen. Dadurch erhalten wir Verbraucher mehr Transparenz darüber, welchen Nachhaltigkeitsnutzen diese Produkte für die Gesellschaft erbringen.

    Mit Blick auf künftige Generationen sollte bei der Produktentwicklung das soziale und ökologische Wohlergehen Vorrang haben. Produktlebenszyklen sollten auf Langlebigkeit, Abfallreduzierung und Umweltschutz ausgelegt sein. Je länger wir einzelne Produkte im Kreislauf halten können, desto weniger Rohstoffe werden verbraucht und insgesamt entsteht weniger Müll.

    Soumaia El-Gamel
    Soumaia El-Gamel
    Jr. Technical Service Manager
    Animal Nutrition
    Nutrition & Care
    Standort: Kairo (Ägypten)

    Circular Economy schont die Umwelt in vielerlei Hinsicht und wirkt sich damit positiv auf soziale, wirtschaftliche und medizinische Belange der Menschen aus. Da ich in Ägypten und damit in einem Entwicklungsland lebe, sind die Chancen, ein umweltfreundliches Produkt zu finden – wie beispielsweise Lebensmittel, Hautpflege oder Kleidung –, gering. Die junge, gebildete Generation versucht jedoch, über den Tellerrand hinauszudenken. Sie organisieren sich beispielsweise in lokalen Gemeinschaften, upcyceln gebrauchte Kleidung, bilden Fahrgemeinschaften oder verwenden Verpackungen wieder und das auf eine kreative Art und Weise.

    Die Produzenten sollten sich meiner Ansicht nach stärker darauf konzentrieren, nachhaltige und kostengünstige Produkte anzubieten. Verbraucher könnten dann verantwortungs-bewusster konsumieren.

    Ich wünsche mir eine stärkere Sensibilisierung für die Auswirkungen unseres Handelns – und zwar nicht nur für die negativen, sondern auch für die positiven. Das gilt unter anderem für die Minderung von Armut und Arbeitslosigkeit sowie die Verbesserung der Lebensqualität. Wirtschaftlicher, sozialer und technologischer Fortschritt müssen aber im Einklang mit der Natur erfolgen. Daher finde ich es wichtig, stärker auf Zirkularität zu setzen. Alle Länder und alle Menschen sollten sich daran beteiligen.

    WAS TUT EVONIK, UM EINE CIRCULAR ECONOMY ZU ERREICHEN?
    Beispiele, wie wir die Transformation mitgestalten

    Handprint

    • Zirkuläre Lösungen in einem breiten Spektrum von Endmärkten ermöglichen
    • Circular Plastics entlang der Wertschöpfungskette voranbringen
    • Lebensmittelverschwendung reduzieren

    Footprint

    • Verwendung von erneuerbaren und zirkulären Rohstoffen
    Dr. Phillip James
    Dr. Phillip James
    Technology Director
    Interface & Performance
    Specialty Additives
    Standort: Vereinigtes Königreich

    In einem diversen Team arbeiten wir an Technologien, die neuen Recyclingmethoden zum Durchbruch verhelfen sollen. Meine Aufgabe ist es, Prozessadditive zu entwickeln, die chemische Recyclingprozesse reibungsloser ablaufen lassen und die Kompatibilität der recycelten ,Bausteine‘ mit der bestehenden petrochemischen Wert­schöpfungskette verbessern.

    Kathrin Lehmann
    Kathrin Lehmann
    Technical Director Polymer Specialties
    Interface & Performance
    Specialty Additives
    Standort: Essen

    Verschmutzungen machen das Recycling von Plastikflaschen schwierig und führen zum Downcycling. Von Evonik entwickelte Additive ermöglichen es, Plastikflaschen immer wieder in derselben Qualität zu recyceln und neu herzustellen. So erreichen wir eine höhere Recyclingquote.

    Mit VESTENAMER® hilft Evonik, Stoffkreisläufe von Gummi nachhaltig zu schließen. Das Prozessadditiv ermöglicht es, Altgummi zu einem robusten Werkstoff effizient zu verarbeiten.

    Unser Beitrag

    • Global Circular Plastics Program: Additive und Technologien für mechanisches und chemisches Recycling
    • Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle, die die Anforderungen der Circular Economy berücksichtigen
    • Einsatz von erneuerbaren und zirkulären Rohstoffen
  • HERAUS­FORDERUNG:
    SCHUTZ VON ÖKO­SYSTEMEN
    Stimmen von Vertretern
    der jungen Evonik-Generation

    Biodiversität
    Biodiversität ist nach Ansicht unserer Stakeholder eines der wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen für Evonik.

    Shao Wen Ng
    Shao Wen Ng
    Laborant RD&I
    High Performance Polymers
    Smart Materials
    Standort: Asia Research Hub (Singapur)

    Als Gesellschaft streben wir nach schnellem Fortschritt und Wirtschaftswachstum, aber dies hat unsere Öko­systeme überfordert. Ich habe das Gefühl, dass das Ungleichgewicht zwischen wirtschaftlichem Wachstum und Naturschutz eine der größten Herausforderungen der heutigen Zeit ist. Verschärft wird dies durch die Ausbeutung natürlicher Ressourcen, um kurzfristigen Profit zu erzielen.

    Meiner Ansicht nach muss unsere Gesellschaft ihre Denkweise grundlegend ändern, damit wir Ökosysteme aktiv schützen und unsere Ziele in Richtung Nachhaltigkeit neu ausrichten können. Das umfasst zum einen das „grüne“ Verhalten jedes Einzelnen, zum anderen benötigen wir in Forschung und Entwicklung technologische Durchbrüche.

    Im Idealfall sollten wir in Zukunft nur noch Lebensmittel aus nachhaltigen Quellen konsumieren. Meiner Ansicht nach ist zudem eine nachhaltige Mobilität erforderlich: Neue Technologien sollten umweltfreundliche Möglichkeiten bieten, um zu reisen oder Güter zu transportieren und somit unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Zum Beispiel kann ,Augmented Reality‘ dazu genutzt werden, Menschen zu verbinden, 3D-Modelle digital zu versenden und vor Ort das gewünschte Produkt zu drucken, anstatt die Gegenstände physisch zu transportieren.

    Vor allem aber hoffe ich, dass die Menschen so schnell wie möglich lernen, verantwortlich zu handeln. Sie sollten ein nachhaltiges Leben führen, damit auch künftige Generationen die Schönheit unseres Planeten weiterhin genießen können.

    Livia Minami
    Livia Minami
    Marketing Analyst
    Care Solutions
    Nutrition & Care
    Standort: São Paulo (Brasilien)

    Biodiversität ist der Schlüssel, um das Ökosystem unseres Planeten überlebensfähig zu halten. Wir Menschen sind alle miteinander verbunden und die Fürsorge für die Erde sollte Teil unseres Lebenszwecks sein. Der Mensch hat in der Vergangenheit immer wieder stark in die Natur eingegriffen. Vor allem die Zerstörung von natürlichen Lebensräumen, intensive Land- und Forstwirtschaft sowie Überfischung haben dazu geführt, dass heute Arten und Ökosysteme weltweit bedroht sind. Wir müssen uns bewusst machen, dass jeder von uns, jede Pflanze und jedes Tier eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des natürlichen Gleichgewichts und der Selbstregulierung des Ökosystems spielen.

    Ich persönlich nehme die Herausforderung an, unser Ökosystem zu schützen. Beim Kauf von Kosmetika entscheide ich mich gerne für tierversuchsfreie Produkte und biologisch abbaubare Formulierungen. Darüber hinaus folge ich NGOs und Unternehmen in den sozialen Medien, die sich für den Schutz von Ökosystemen einsetzen. Ich teile in den sozialen Netzwerken auch Themen, um so einen lebhaften Dialog darüber zu ermöglichen. Zu guter Letzt habe ich in meinem Alltag die Devise eingeführt ,Reduzieren, wiederverwenden und recyceln‘.

    Ich bin der Meinung, dass bereits kleine Schritte den Unterschied nicht nur in Brasilien, sondern weltweit ausmachen können. Wie wunderbar muss es sein, in 20 Jahren in einer Welt zu leben, in der die Artenvielfalt wiederhergestellt ist.

    WAS TUT EVONIK ZUR ERHALTUNG VON ÖKOSYSTEMEN?
    Beispiele, wie wir die Transformation mitgestalten

    Handprint

    • Reduzierung der Emissionen in Gewässer und Luft sowie verantwortungsvolles Wasser- und Abfall­management
    • Sparsamer Einsatz von Frischwasser in Industrie und Landwirtschaft
    • Ressourcen- und nährstoffeffiziente Tierhaltung und Aquakultur ermöglichen

    Footprint

    • Nachhaltig beschaffte Oleochemikalien und andere biobasierte Rohstoffe
    • Reduzierung der Wasserentnahme unserer Produktionsstätten in wasserarmen Gebieten
    Faazi Adam
    Faazi Adam
    Director Sustainability
    Animal Nutrition
    Nutrition & Care
    Standort: Hanau

    Die Weltbevölkerung wird bis 2050 auf rund 10 Milliarden Menschen anwachsen. Deshalb gilt es, eine effiziente und ressourcenschonende Lebens­mittelversorgung sicherzustellen. Mit unseren wissen­schaftlich fundierten Lösungen, wie zum Beispiel Precision Livestock Farming, tragen wir dazu bei. Dadurch kann die Nutzung von Ackerflächen deutlich reduziert werden.

    Peter Becker
    Peter Becker
    Senior Manager Sustainability
    Care Solutions
    Nutrition & Care
    Standort: Essen

    Konsequent bauen wir unser Portfolio in Richtung Zirkularität weiter aus. Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen, innovativen Prozessen und vollständiger Abbaubarkeit nach der Anwendung sind die Voraussetzung für kommende Märkte.

    Spezielle Mikroben stärken Pflanzen während der Keimung des Saatguts und schützen sie vor Stress. Evonik entwickelt Lösungen, die Lagerstabilität und Effektivität dieser Mikroben erhöhen.

    Unser Beitrag

    • Globales Wassermanagementsystem
    • Produkte zur nachhaltigen Ernährung landwirtschaftlicher Nutztiere
    • Produkte und Lösungen für die Aquakultur
    • Formulierungen für Anti-Fouling-Beschichtungen von Schiffsoberflächen
    • Einsatz von RSPO-zertifiziertem Palm(kern)öl und dessen Derivaten
  • HERAUS­FORDERUNG:
    GESUNDHEIT & WOHL­ERGEHEN
    Stimmen von Vertretern
    der jungen Evonik-Generation

    Gesundheitsschutz/-förderung
    Gesundheitsschutz und -förderung ist nach Ansicht unserer Stakeholder eines der wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen für Evonik.

    Zenani Shozi
    Zenani Shozi
    Laborantin
    Animal Nutrition
    Nutrition & Care
    Standort: Midrand (Südafrika)

    Gesundheit und Wohlbefinden können auf vielfache Weise definiert werden. Für mich persönlich bedeutet dies die Fähigkeit, geistig, körperlich und sozial gesund zu sein. Gesundheit und Wohlbefinden bilden für mich die Grundlage für ein nachhaltiges Leben.

    Die globale Pandemie hat uns allen vor Augen geführt, wie wichtig Gesundheit ist, und wie weitreichend die Folgen einer solchen Katastrophe sein können. Viele starben oder leiden an Langzeitfolgen. Andere verloren ihre Arbeit, Lebensgrundlagen wurden zerstört.

    Eine gesunde Umwelt und ein Mindestmaß an sozialen Standards sind entscheidende Faktoren für Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen. Flächendeckend sollten staatliche Maßnahmen den Zugang zu sauberem Wasser und angemessenen Sanitärprogrammen ermöglichen. Nur so können wir uns als Gesellschaft nachhaltig entwickeln.

    Aber auch jeder Einzelne von uns muss Verantwortung übernehmen. Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung sind der Schlüssel für mehr Wohlergehen in der Welt.

    Julia Hofmann
    Julia Hofmann
    Assistenz
    Silica
    Smart Materials
    Standort: Hanau

    Ich finde, es gibt im Leben nichts Wichtigeres als die Gesundheit. Wir hier in Deutschland haben das große Glück, von einem sehr guten Gesundheitssystem zu profitieren. Das Vorsorgeangebot ist vielfältig und macht es einem einfach, sich danach zu richten – was ich auch tue. Allerdings muss ich gestehen, manchmal fällt es mir schwer, den ,inneren Schweinehund‘ zu überwinden, um aktiv zu sein und sich gesund zu ernähren.

    Immer wichtiger wird meiner Ansicht nach eine gelebte Work-Life-Balance. Vermehrte Selbstbestimmung sollte das Grundgerüst sein. Dabei kommt für mich persönlich der flexiblen Einteilung der Arbeitszeit eine besondere Bedeutung zu. Eine stärkere Verschmelzung von ,Work‘ und ,Life‘ wird unvermeidlich sein. Arbeiten, wo und wann immer es gerade in den Tagesablauf passt, wird wahrscheinlich künftig die Regel werden.

    Ganz wichtig ist die Achtsamkeit auf den eigenen Körper und das Bewusstsein über jeden Schritt, den wir machen. Achtsamkeit bedeutet für mich aber genauso, verantwortungsbewusst mit seiner Umwelt umzugehen. Dazu zählt, für kurze Strecken lieber das Fahrrad zu nehmen oder zu Fuß zu gehen. Und für Reisen innerhalb Deutschlands gibt es mittlerweile gute Zugverbindungen, die anstelle des Autos genutzt werden können.

    WAS TUT EVONIK, UM GESUNDHEIT UND WOHLERGEHEN ZU FÖRDERN?
    Beispiele, wie wir die Transformation mitgestalten

    Handprint

    • Reduzierung von flüchtigen organischen Verbindungen und Mikroplastikemissionen
    • Wirksame Gesundheitsförderung ermöglichen
    • Hygiene und Abwasseraufbereitung

    Footprint

    • Verringerung gefährlicher Emissionen
    • Verringerung gefährlicher Abfälle
    Ranjan Fletcher
    Ranjan Fletcher
    Manager Sustainability Development
    Health Care
    Nutrition & Care
    Standort: Darmstadt

    Wir analysieren unser gesamtes Produktportfolio, um die Nachhaltigkeitsauswirkungen unserer Produkte zu ermitteln. Dies können wir jedoch nicht alleine tun – die Zusammenarbeit und Partner­schaften mit unseren Lieferanten und Kunden sind der Schlüssel für eine nachhaltigere Zukunft.

    Dr. Achim Fische
    Dr. Achim Fischer
    Senior Project Manager RD&I
    Health Care
    Nutrition & Care
    Standort: Darmstadt

    Mit unseren Health-Care-Produkten tragen wir zur Gesundheit und Lebensqualität der Menschen bei. Ein Beispiel sind unsere Lipid­nanopartikel, die den mRNA-Impfstoff schützen und sicher in die Zellen bringen. So kann die Impfung ihre optimale Wirkung entfalten.

    Evonik-Lipidproduktion: Dr. Chantal Brämer, Chromatografie-Expertin, im Labor der Lipidproduktion in Hanau.

    Unser Beitrag

    • Chemicals-Management-System (CMS) von in Verkehr gebrachten (gefährlichen) Stoffen (CMSPlus)
    • Produkte und Lösungen, die den VOC-Gehalt in Lacken reduzieren
    • Inhaltsstoffe für Pharmazeutika mit höherer Wirksamkeit bei geringeren Nebenwirkungen und besserer Patientenakzeptanz
    • Lipidnanopartikel für innovative Impfstoffe
    • Produkte und Lösungen, die zu einer besseren Lebensmittelqualität und geringeren Nährstoff­überschüssen beitragen
    • Abfallmanagement; Reduzierung sonstiger Emissionen in die Luft
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